Berechne deinen Freelancer-Stundensatz
Stundensatz Rechner für Freelancer
Berechne deinen Freelancer-Stundensatz auf Basis von Nettoziel, Steuern, Betriebsausgaben, Puffer und realistischer Auslastung. So bekommst du schneller einen nachvollziehbaren Orientierungswert statt einer groben Bauchschätzung.
Stundensatz Rechner: so berechnest du deinen Freelancer-Satz
Mit wenigen Eingaben bekommst du eine erste, nachvollziehbare Orientierung für deinen Stundensatz.
Hinweis: Für Einzelunternehmen/Freiberufler (natürliche Personen), nicht für Kapitalgesellschaften.
Die Ergebnisse sind Näherungen und sollten mit deiner individuellen Situation (z. B. Steuern, Auslastung, Kosten) geprüft werden.
Beantworte ein paar einfache Fragen
Hier startet der geführte Rechner. Du gehst Schritt für Schritt durch die Kalkulation und beantwortest pro Abschnitt meist nur eine kurze Frage oder ergänzt einen einzelnen Wert.
Schritt 1 von 9
Annahmen & Quellen
Methodik & Annahmen · Quellen
Der Rechner ermittelt einen orientierenden Stundensatz aus Ziel (Netto oder Umsatz ohne USt), Einkommensteuer-Tarif (Grund-/Splittingtarif), optionaler Gewerbesteuer, Betriebsausgaben, Auslastung und Puffer. Für weitere Einkünfte kannst du bevorzugt den Wert aus Steuerbescheid beziehungsweise das zu versteuernde Einkommen (zvE) verwenden oder alternativ Brutto + Steuerklasse als Näherung. Zusätzlich lassen sich private Sozialabgaben/Versicherungen und Vorsorgeaufwand einbeziehen, soweit sie für die hier berechnete Selbstständigkeit relevant sind. Die Berechnung basiert auf typisierten Annahmen, dient der Orientierung und ersetzt keine individuelle steuerliche oder finanzielle Beratung.
Hinweis zum Umsatzmodus: Gemeint ist Honorarumsatz ohne Umsatzsteuer. Bei Regelbesteuerung kommt die USt erst auf der Rechnung oben drauf.
Tarifjahr: 2026 (alternativ 2025). Für plausible Ergebnisse sind realistische Werte entscheidend: fakturierbare Stunden, Urlaub, Feiertage und laufende Kosten.
Datenstand dieser Berechnungslogik: 9. März 2026 (Tarifjahre im Rechner: 2026, optional 2025).
Offizielle Quellen: EStG § 2, EStG § 32a, EStG § 35, EStG § 38b, EStG § 39b, GewStG § 11, GewStG § 16, EStG § 18, EStG § 4 Abs. 4, EStG § 10, UStG § 19.
Weitere offizielle Quellen: Deutscher Bundestag, hamburg.de, Finanzbehörde Hamburg, Handelskammer Hamburg, EKD.
Änderungsprotokoll: Patchnotes.
Top-Fragen
Top-Fragen zum Stundensatz Rechner
Welche Eingaben sind für einen ersten Rechner-Wert Pflicht?
Für einen ersten Orientierungswert reichen vier Blöcke: Ziel (Netto oder Umsatz), Betriebsausgaben pro Jahr, fakturierbarer Anteil und ein Puffer. Mit diesen Eingaben bekommst du schnell einen plausiblen Ausgangswert. Beim Kostenblock hilft auch der Guide Betriebsausgaben im Rechner.
Welche Regler verändern den Stundensatz im Tool am stärksten?
Am stärksten wirken meist fakturierbarer Anteil, Arbeitstage/-stunden und der Puffer. Kleine Änderungen an diesen Feldern können den Ergebniswert deutlich verschieben. Passe diese Felder zuerst an, wenn du Szenarien vergleichst. Besonders relevant ist dabei Auslastung berechnen.
Wie nutze ich den Rechner für realistische Szenarien?
Teste mindestens drei Szenarien: konservativ, realistisch und optimistisch. Ändere dafür vor allem fakturierbaren Anteil, Auslastung und Puffer. So siehst du sofort, wie sensibel dein Ziel-Stundensatz auf Planungsannahmen reagiert. Hilfreich ist Auslastung berechnen.
Wie nutze ich das Tool bei Angestellt + Selbstständig?
Aktiviere im Steuerbereich die Option für weitere Einkünfte und trage deine Daten als Jahreswerte ein. Wenn vorhanden, ist der Wert aus Steuerbescheid beziehungsweise das zu versteuernde Einkommen (zvE) meist genauer als Brutto + Steuerklasse. So wird die Zusatzsteuer im Tool näherungsweise realistischer. Mehr dazu im Guide Angestellt + selbstständig.
Weitere Fragen zum Stundensatz Rechner findest du in den ausführlichen FAQs.